Satire-Letter Nr. 774 vom 17. September 2026
EIN NACHWUCHSAUTOR STELLT SICH VOR
Bevor uns am Sonntag möglicherweise wieder neue Horror-Meldungen aus den Wahlstudios ereilen, hier zwischendurch mal eine positive Nachricht. Pünktlich zum Herbst, wenn die Blätter fallen, habe ich ein paar vollgeschriebene Blätter zu präsentieren. Es sind genau 187 gedruckte Seiten in meinem neuen Buch. Mein erster Roman. Der Titel: „Röslein, Röslein, Röslein – tot“. Erschienen im Berliner Satyr-Verlag.
Ja, ein Krimi, aber einer, der aus dem üblichen Rahmen fällt und die üblichen Genreklischee auf die sarkastische Schippe nimmt. Zugleich erzählt er eine trickreich aufregende Story aus dem Fernseh- und Politmilieu mit einer verblüffenden Auflösung.
Gregor Gysi wird gemeinsam mit mir das Buch am 14. Oktober in Berlin vorstellen. Einzelheiten und Tickets hier:
Ich habe mich inspirieren lassen von einem Woody-Allen-Zitat, in dem er Oscar Wilde widerspricht: „Das Leben imitiert nicht die Kunst. Das Leben imitiert schlechtes Fernsehen.“
Eine obskure Fernsehserie wird brutale Realität: Ein Täter – oder eine Täterin? – imitiert die Morde aus der TV-Show ‚Der Rosenmörder‘. Opfer Nummer 1: ein zweitrangiges Starlet, das nackt und tot aufgefunden wird mit einer Rose auf dem Hintern, so wie es die Fernseh-Vorlage vorschreibt. Das zweite Opfer: Ein rechtsradikaler Rapper, der Goethes ‚Heideröslein‘ zum Anlass für seine perversen Fantasien macht und ebenfalls bäuchlings und nackt endet, allerdings mit dem Foto eines Donald Trump zwischen den Pobacken. ‚Ein Arschloch im Arschloch eines Arschlochs‘, kommentiert Kommissar Bruns.
Er, der eigentlich schon zu alte Kommissar mit Hang zur ausschweifenden Beredsamkeit, ermittelt zusammen mit Irina Schultz, der eigentlich noch zu jungen Feministin mit vorlauter Klappe. Kein Wunder also, dass es dabei zu pointierten Screwball-Dialogen kommt.
Im Verlagsprospekt heißt es: „Ein spannendes Mordsvergnügen mit satirischer Finesse.“
Signierte Bücher (inklusive möglicher Geschenk-Widmung) können Sie direkt bei mir bestellen – einfach per E-Mail mit Ihrer Adresse unter
Kostenpunkt: 20 € plus 3 € Versandkosten. Bei Bestellungen von mindestens zwei Büchern entfallen die Versandkosten (immer dran denken: Au-Weih-nachten lauert schon im Kalender).
Es grüßt Sie wie immer herzlich und hirnlich